Lausitzer Purzler –
ein fliegendes und purzelndes Kleinod der Rassetaubenzucht
Historie:
Nach mehreren Autoren gelten die Lausitzer Purzler Vorfahren als sehr alte, ursprünglich normalschnäblige Tümmler.
Ahnen unserer Lausitzer Purzler gehen nach ZURTH (1964) auf ganz besonders stark purzelnde Tauben des indischen
Kaisers Akbar (1542 - 1605) zurück. In und um Kopenhagen waren diese als Dänische Tümmler dann bereits
1669 vorhanden und sind über Kopenhagen im 18. Jahrhundert nach Deutschland gelangt. 1876 beschrieb sie
FULTON in England und 1873 wurden diese dann bereits erstmals auch in den USA ausgestellt ( LEVI,1965).
Elsterpurzler wurden in Deutschland im südwestlichen und südöstlichen Teil gezüchtet, die jetzigen Lausitzer Purzler
vor allem in der Lausitz und in Schlesien. Es scheinen auch enge verwandtschaftliche Beziehungen zu den
Warschauer Elstertümmlern, anderen polnischen Elstern, ungarischen und auch russischen Elstertümmlern zu bestehen
(REICHENBACH, 1991). In Süddeutschland gezüchtete Elsterpurzler wurden als Alt- oder Süddeutsche Elsterpurzler
bezeichnet, in der Lausitz und angrenzenden Gegenden als "Burzlertaube" bzw. später Lausitzer Elsterpurzler bezeichnet.
Der Weg der Lausitzer Elsterpurzler war sehr steinig, nach dem Krieg bauten begeisterte Zuchtfreunde mit einzelnen noch
verbliebenen Exemplaren neue Zuchten auf. Bis Anfang der 60er Jahre verliefen die Zuchtvorstellungen in ganz
Deutschland weitgehend gleich, obwohl die Ausgangstiere unterschiedlicher Herkunft waren. 1958 bereits fanden sich 6
Zuchtfreunde zusammen und gründeten einen Sonderverein in der DDR, gleiches initiieren einige Jahre später
nämlich 1963 in Hornberg (Schwarzwald) 7 Zuchtfreunde in der BRD. 1960 wurde der Wunsch geäußert,
die bislang mit einem recht dunklen Oberschnabel versehenen Lausitzer Elsterpurzler in Schwarz, auch mit einem
schwarzen Schnabel zu züchten und auch den Augenrand dunkel zu fordern. Ähnliches galt im Weiteren dann auch für
den blauen Farbenschlag. 1961 wurde dies dann in der Musterbeschreibung verfasst, der Augenrand bei dem Roten und
Gelben sollte hell sein bzw. der Farbe angepasst (aber nicht rot). Im westlichen Teil verlangte die Musterbeschreibung 1959
korallenrote Ränder und helle Schnäbel, lediglich bei den Schwarzen und Blauen wurde ein Stipp auf dem Oberschnabel gestattet,
diese Forderungen bestehen heute noch.
Beide Elsterpurzlervarianten entwickelten sich seither auseinander.
Die Wirren der Wendezeit,
sollen hier nicht weiter kommentiert werden. Nur soviel, es hat über 10 Jahre gedauert, bis schlussendlich ein vernünftiger
Kompromiss gefunden werden konnte. Die Rasse sollte die Eigenständigkeit verlieren und bestehende Zuchten der
Lausitzer Purzler in die Rasse Elsterpurzler eingefügt werden.
Dies konnten engagierte Zuchtfreunde erfolgreich verhindern, der Weg war sehr lang, dank der überaus großen
Kameradschaft unter diesen Zuchtfreunden, wurde auch diese lange, lange Durststrecke durchgestanden.
Eine Folgerung aus den ganzen Problemen der Nachwendezeit war die Umbenennung des Lausitzer Elsterpurzler in Lausitzer Purzler,
was gerade auch den bei uns sehr geschätzten Flugeigenschaften Rechnung trägt. Andererseits sind einige Zuchten
unter „pechschnäblig“ in den Standard der Elsterpurzler aufgenommen worden.
Diese Züchter versuchen sich den Standard der Elsterpurzler anzunähern.
Vitalität pur,
die Zucht einer Rasse mit außerordentlichen Flugeigenschaften, die sich auch im Ausstellungskäfig besonders reizvoll zeigt,
ist in der deutschen Rassetaubenzucht etwas Besonderes. Dabei ziehen Lausitzer Purzler völlig unproblematisch nach.
Die Freude an den zutraulichen Tieren, die äußerliche Attraktivität, keinerlei überzogene Merkmale und die beherrschten Flugkunststücke,
geben auch den am Kunstflug orientierten Zuchtfreunden eine Heimat. Ist das denn nicht eine perfekte Mischung von Eigenschaften?
Der Zustrom an neuen Mitgliedern in unseren Lausitzer Elsterpurzler Club kommt vor allem aus den Reihen von
am Fliegen interessierten Zuchtfreunden. Reine Rassetauben gibt es reichlich, Zweinutzungsrassen im deutschsprachigen Raum wenig.
Flugeigenschaften:
Lausitzer Purzler purzeln, stellen und klatschen. In der Regel kündigt sich die Eigenschaft purzeln zu können, bei Jungtieren
mit Schwanzreiten an, d.h. die Tiere setzen zum purzeln an, trauen sich aber noch nicht den Rückwärtsüberschlag korrekt
aus zu führen. Später dann, wird dies geübt und dann auch gekonnt. Wenn gute Purzler mitfliegen,
lernen die Anfängertauben von den Geübten sehr schnell.
Etwas Geduld muss man aber schon aufbringen. Es gibt Rassen, welche dies perfekter und schneller beherrschen.
Gerade aber bei den Purzlern ist der Lausitzer Purzler eine der wenigen Rassetauben, welche diese Eigenschaft in der
Mehrzahl der Tiere noch zeigt. Mittels Selektion und intensiven Training kann dieses Schauspiel zur Perfektion entwickelt werden.
Unsere Zuchtfreunde, welche auch in den Spezialistenverbänden für Kunstflug ihre Tauben fliegen lassen, zeigen dies
eindrucksvoll. Für den „normalen“ Züchter (mich eingeschlossen) hingegen, bietet sich das ganz normale Schauspiel meist in
niedriger Höhe beim Balzflug auch von Dach zu Dach. Beim Sinkflug wird zuweilen gestellt und geklatscht.
Wir Züchter im Lausitzer Elsterpurzler Club haben uns vehement für den Erhalt der Flugeigenschaften eingesetzt.
Tiere in allen Farben purzeln, wobei die Blauen entstehungsgeschichtlich nachhinken.
Aber auch in dieser Farbe nehmen die Tiere mit guten Purzeleigenschaften erfreulicherweise wieder zu.
Bei den Züchtern fliegen oft große Schwärme, aus denen sich immer wieder Tiere ablösen und purzeln - welch ein Schauspiel.
Aber auch das Training in kleinen Trupps 3-5 Tiere, wie es professionell betrieben wird, zeigt mit entsprechendem
Einfühlungsvermögen schnell Erfolg. Die Zusammenlegung mehrerer purzelnder Rassen kann sehr förderlich sein,
wie ich aus eigener Erfahrung bestätigen kann (Birmingham Roller, Französische Purzler, Bakina).
Die eine Rasse zieht die andere mit. Je nach individueller Stärke, kann man den Umfang der Runden oder die Fluggeschwindigkeit,
vor allem aber auch die Flughöhe und Zeit variieren.
Neue Mitglieder sind bei uns immer herzlich willkommen,
für uns ist ein Hauptziel, die Züchterbreite in allen Farben zu stärken. Interessenten sind uns herzlich willkommen und
werden mit offenen Armen und vielen Informationen empfangen.
Auch möchten wir das Verbreitungsgebiet dieser außergewöhnlichen Rasse erweitern, Zuchtfreunde außerhalb
Deutschlands sind besonders willkommen.
Die genetische Breite muss unbedingt verstärkt werden. Bislang hat unser Club versucht, möglichst viele Zuchtpaare pro
Farbenschlag beim einzelnen Züchter zu erhalten. Jetzt müssen sich noch mehr Zuchtpaare auf noch viel mehr Zuchtfreunde aufteilen.
So kann eine Spezialisierung Damit sichern wir in Zukunft noch viel besser das Überleben unserer Rasse. Jeder weiß,
unser Hobby nimmt nicht zu, sondern es wird immer schwerer neue Zuchtfreunde für die Geflügelzucht zu gewinnen,
deswegen freuen wir uns besonders darüber, dass wir eine im Schnitt sehr junge und zukunftsträchtige Züchterschar sind.
Genug auf diesem Gebiet kann es aber nicht geben.
Zuchttiere für die Ausstellung und fliegerische Nutzung, werden von uns gern abgegeben und ein erfolgreicher Zuchtaufbau
von unseren Mitgliedern gern begleitet.
Bei uns zählt die Kameradschaft und Hilfsbereitschaft, da ist es nicht so wichtig wer was wo gewinnt.
Wir können uns am Erfolg des Anderen auch erfreuen.
Musterbeschreibung und Bild als Idealvorstellung,
Wir haben, vor allem auf Großschauen, eine sehr gute Präsenz. Der jetzige Standard entspricht den Bestrebungen,
welche Ende 1989 (Untergang der DDR) in der Zucht aktuell waren.
Auch haben wir als zuständiger Club alles unternommen, um ein für die längere Zukunft gültigen Standard für unsere
Rasse zu verfassen.
In Zusammenarbeit mit dem VDT und dem BZA ist eine Standardbeschreibung und eine Zeichnung mit
Zuchtfreund J. L. Frindel entwickelt worden, welche ein IDEAL beschreiben. Jeder kann so erkennen, wo es hingehen soll.
Die Zuchtfreunde des King Club Deutschland haben dies mit dem Ideal King bereits vorgemacht.
Damals dachten wir nicht, dass diese Vorgabe jemals erreicht werden wird. Derzeit haben wir solche Spitzentiere
der Kingtaube bereits und sind schon über das Ziel mit Einzeltieren hinausgeschossen.
Dort hat man zuchtstandsbezogen jeden Farbenschlag einzeln betrachtet und versucht entsprechend zu richten.
Dieser Weg ist auch für uns der Richtige. Fingerspitzengefühl ist gefragt, das sollte für jede Rasse gelten.
Kontinuität in der Zuchtarbeit ist Trumpf.
Unsere Ziele sind bereits sehr hochgesteckt. Damit haben wir eine Vorgabe, welche nicht immer wieder verändert werden muss.
Wie wir die letzten 10 Jahre auf unseren Werbeschauen immer wieder unseren Zuchtwart zuchtstandsbezogen bewerten lassen haben,
wollen wir diese Kontinuität weiter mit unseren sehr guten Stamm Zuchtrichter weiter erhalten.
Derzeit haben sich im Club 6 Zuchtrichter eingefunden, einige andere unterstützen uns als Nichtmitglieder aber Freunde der Rasse.
Preisrichter (Zuchtrichter) beteiligen sich sehr aktiv am Vereinsgeschehen und unterstützen sich gegenseitig intensiv mittels
Erfahrungsaustausch, so werden wir auch in Zukunft eine möglichst ausgeglichene und gerechte Bewertung erzielen können.
Gerne beziehen wir auch PR, die nicht Sonderrichter für unsere Rasse sind, in die Bewertungsaufträge mit ein.
Unser Vereinsleben ist von vielen Aktivitäten gekennzeichnet. Trockenes Organisatorisches steht nicht im Vordergrund,
sondern die Beschäftigung mit und an unseren Tauben soll Erfüllung bringen.
Bewusst haben wir uns auf die Farben Schwarz, Dun, Blau, Rot und Gelb beschränkt. Für Zuchtfreunde anderer Farben
steht die AOC Klasse zur Verfügung. Neue Farbenschläge werden derzeit aber nicht durch unseren Club gefördert.
Die Klassiker stehen erst einmal im Vordergrund. Wobei Dun erst noch integriert wird.
Rassetaubenzucht und Kunstflugsport in einer Rasse vereint, sollte für viele weitere Zuchtfreunde Anreiz genug sein,
sich mit dieser wunderschönen Taube beschäftigen zu wollen.
Ergänzend zum Standard, welcher ja jedem vorliegt, einige wichtige Zuchtziele und Standardpositionen kurz erörtert, bzw.
das für uns Bedeutende hervorgehoben:
Zur Herkunft muss zu oben Genannten noch festgestellt werden, Lausitzer Purzler gehören als Folgerasse der
Lausitzer Elsterpurzler zu den ältesten deutschen Rassen.
Der Gesamteindruck wird trefflich mit „puppig“ wirkend beschrieben. Im Gegensatz zum Elsterpurzler und
Kölner Tümmler ist der Lausitzer Purzler die deutlich kleinere, kompaktere und kürzere Taube.
Der Kopf, als ein Hauptrassemerkmal, ist in der Musterzeichnung wunschgemäß betont dargestellt. Anders als beim
Elsterpurzler ist der Kopf beim Lausitzer Purzler im Ganzen kürzer, runder und höher, wobei der Schwerpunkt kurz
vor dem Auge zu finden ist. Übertreibungen sind auch hier nicht angestrebt. Die Höhe der Oberkopflinie über dem Auge
ist stark idealisiert (Abstand Augenoberkante – Kopfoberlinie). Wir haben das Standardbild bewusst stark gezeichnet,
so dass der Preisrichter es einfacher haben wird, die Spreu vom Weizen zu trennen.
Der Schnabel wird mit knapp mittellang beschrieben, der Lausitzer soll aber keineswegs zum Kurzschnäbler gezüchtet werden.
Dünne und lange Schnäbel sind nicht brauchbar. Das Idealbild (Standardzeichnung) darf nicht unterschritten werden, noch kürzere
Schnäbel sind nicht gewollt. Die Verlängerung der Mittelschnabellinie zieht in den unteren Bereich des Auges.
Der Schnabel wirkt dadurch ein wenig gesteckt.
Der Augenrand bei Schwarz und Blau ist dunkel, je dunkler Schnabel und Augenrand ausfallen, je wertvoller ist das Tier.
Dennoch heißt dunkel nicht gleich schwarz. Die Schwarzen können zumindest den Schnabel schwarz erreichen,
beim Augenrand reicht uns die Bezeichnung „dunkel“. Die Blauen Lausitzer Purzler werden diesen schwarzen Schnabel
aus genetischen Gründen nie erreichen, hier sind wir mit der Bezeichnung dunkel für Schnabel und Augenrand sehr zufrieden.
Es gilt auch, je schmaler der Rand, desto besser.
Bei Rot und Gelb wollen wir einen hellen Schnabel und Augenrand, leichter Schnabelstip sollte toleriert werden,
wenngleich eine sehr starke Ausprägung abwertet. Alttiere sind da etwas anfälliger.
Die Augenränder sollten der Farbe angepasst hell sein. Dies bedeutet bei Gelb wirklich hell, wobei ein geringer rötlicher Stich
auch noch hell ist.
Die Augenränder sind bei Gelb immer etwas breiter, da die etwas kürzere Feder mehr Raum um das Auge freigibt.
Wird der rötliche Stich dann zu stark, versagt das Tier dann in einem Hauptrassemerkmal.
Der feine schmale Augenrand ist viel schwieriger erreichbar, als bei den anderen Farbenschlägen. Nochmals, es heißt hell – nicht weiß.
Bei Rot ist dieser rötliche Stich etwas stärker zuzulassen, der Farbe angepasst.
Wir sprechen hier die Grenzfälle der Randfarbe an.
Wirkt der Augenrand im Ganzen dann nicht mehr hell muss dies geahndet werden.
Wenn der Züchter die Grenze zu offenherzig auslegt, werden im kommenden Zuchtjahr bereits die Ränder deutlich zu rot ausfallen.
Diese Erkenntnis sollte dann doch dazu führen, dass in die Zucht nur die hellrandigen Tiere eingestellt werden dürfen.
Der rote Augenrand setzt sich ansonsten in der ganzen Zucht durch, damit ginge dann ein wichtiges prägendes Merkmal verloren,
auf welches bereits seit 30 Jahren und mehr gezüchtet wird. Ist der Augenrand sehr schmal, sieht man die Randfarbe
kaum – ist dann ein Vorteil.
Einkreuzungen mit dem Elsterpurzler sollte man tunlichst unterlassen, der Lausitzer verlöre sein typisches Aussehen.
Umgekehrt kann der Elsterpurzler Gewinn daraus ziehen, da die Scheitelhöhe zunehmen wird.
Allerdings müssen auch die Zuchtfreunde der Elsterpurzler sich die Frage gefallen lassen, wohin sie mit ihren Tieren wollen.
Von einem runden, aber sehr
stark gezogenen, der Rasse treu bleibenden Kopfprofil, welches recht lang wirkt, oder zu einem Lausitzer kurzen und
runderen Kopf.
Vermischtes bringt niemandem etwas! Jeder sollte sich an seinen eigenen Standard orientieren.
Der Hals darf keinesfalls zu dünn und lang erscheinen. Die Kehle darf nicht ausgeschnitten wirken,
sonst wirkt der Kopf unharmonisch und die Proportionen verziehen. Eine Wamme hingegen wird allerdings auch
nicht gewünscht.
Wenn der Rücken als leicht abfallend bezeichnet wird, sollte doch die Unterlinie noch weniger abfallend wirken.
Genauer: Von der Brust herunter bis zum Schenkeleinbau abfallend, der Bauch verläuft bis zum Schwanzkeil horizontal bis leicht ansteigend,
um dann der Schwanzhaltung leicht abfallend zu folgen. Der relativ kurze Schwanz unterstreicht den „puppigen“ Typ.
Im Stand heißt mittelhoch hier eher etwas tiefer stehend. Die relativ kleine Taube wirkt besser, wenn die Standhöhe,
wie auch die Halslänge knapp bemessen sind. Rot muss auch in diesem Punkt etwas nachsichtiger gerichtet werden.
Die Proportionen müssen stimmen.
Da unsere Tauben Flugtauben sind, muss das Gefieder straff sein, die Iris in ihrer Klarheit aber nachsichtig gerichtet werden.
Starke Flieger bringen fast immer etwas mehr Rot in der Iris.
Die Zeichnung ist eine großzügige Elsterzeichnung. Das Herz muss etwas breiter sein, der Bruststrich tiefer gehen.
Wenn der Bruststrich am Schenkelanfang endet ist dies auch noch in Ordnung.
Bei den Blauen sitzt kurz vor dem Schwanzende eine Schwanzbinde, hinter der am Schwanzende immer noch ein blauer
Abschluss erkennbar sein sollte. Da das Zeichnungsherz größer ist, wie bei vergleichbaren Rassen, kann zum Rücken hin,
ein Ansatz zu Binden auftreten. Dieses Phänomen wird noch etwas züchterisches Geschick erfordern und ist mit Nachsicht zu richten.
Ganz werden wir dies kaum ausmerzen können, die Bindenanlage muss dann möglichst tief sitzen,
ein Ansatz zur 3. Binde landet im Farbfeld. Diese Tiere müssen ausgemustert werden.
Die anderen Bindenteile landen dann optimalerweise im weißen Feld und sind somit unsichtbar. Etwas putzen ist erlaubt,
nur muss dann immer noch der Rücken abgedeckt erscheinen.
Eine Zucht auf hohlige Zeichnungsanlage würde die genetische Breite unsinnig einschränken und wäre nur mit großem
Aufwand in der Masse überprüfbar.
Für die weitere Zukunft hat diese Rasse alle Eigenschaften, um viele Züchter begeistern zu können.
Flugeigenschaften, gepaart mit Ausstellungsmöglichkeiten ergeben die optimale Kombination.
Neue Aufgaben erwarten uns. Wir freuen uns auf jeden einzelnen Zuchtfreund, welcher sich dieser
außergewöhnlichen Rasse verschreiben möchte. Engagierte Zuchtfreunde und auch Spezialisten der Flugkunst sind uns besonders willkommen.
Anfragen und Beratungswünsche sind uns herzlich willkommen und zu richten an:
Maik Löffler
Mitwitz, 09266-9777
E-mail: maik.loeffler@t-online.de